Krebserkrankung & Nachsorge

Begleitung von Anfang an

Die Diagnose einer Krebserkrankung ist eine Zäsur, die viele Fragen aufwirft. In dieser Phase sind eine umsichtige Begleitung und fachliche Expertise wichtig. Wir sind für Sie da – von der ersten Diagnose über die Zeit der aktiven Therapie bis hin zur langfristigen Nachsorge.

Die Diagnose und Einleitung der Therapie

Die Zeit der Diagnosestellung ist zumeist eine besonders schwierige Phase. Das bange Warten auf alle Untersuchungen und die Mitteilung der Ergebnisse sowie die vielfältigen Informationen rund um die Therapie können mit großer Unsicherheit einhergehen.

Wir möchten Sie unterstützen:

  • Moderne Diagnostik: Unsere Untersuchungen führen wir mit größtmöglicher Umsicht durch und leiten weitere Diagnostik nach Bedarf ein. 
  • Beratung: Bei jeglichem Verdacht auf eine Krebserkrankung unterstützen wir Sie bei der Wahl des passenden Behandlungszentrums und helfen Ihnen, wenn Sie unsicher sind in Bezug auf das weitere Vorgehen
  • Während der Therapie: Während der Zeit Ihrer Therapie ist das behandelnde Zentrum zumeist Ihr erster Ansprechpartner – bei Bedarf stehen wir ergänzend zur Verfügung. Sprechen Sie uns an, wenn Sie Fragen zur Zuständigkeit haben sollten.
  • Ganzheitliche Unterstützung: Wenn Sie sich ergänzend zur schulmedizinischen Behandlung über alternative Therapien informieren möchten, sind wir gerne für Sie da.

Strukturierte Nachsorge: Den Fokus auf die Genesung richten

Die onkologische Nachsorge ist ein wesentlicher Pfeiler Ihres Heilungsweges. Unser Ziel ist es, Ihnen durch engmaschige Kontrollen ein hohes Maß an Sicherheit zu geben und den Übergang zurück in Ihren Alltag zu fördern.

Unser Angebot umfasst:

  • Leitliniengerechte Kontrolluntersuchungen: Wir führen die Nachkontrollen in den ersten 2-3 Jahren zumeist vierteljährlich, danach halbjährlich und später jährlich durch. Die empfohlene Häufigkeit der Nachuntersuchungen hängt von der jeweiligen Erkrankung ab.
  • Moderne Diagnostik: Um kleinste Veränderungen sicher beurteilen zu können, nutzen wir hochauflösende Ultraschallverfahren (z. B. Brust- und Vaginalsonografie nach DEGUM II).
  • Langfristige Therapie: Wir begleiten Sie bei laufenden Antihormon- oder Antikörpertherapien und helfen Ihnen, eventuelle Nebenwirkungen gezielt zu lindern, damit Sie sich in Ihrem Körper wieder wohlfühlen.
  • Ganzheitliche Unterstützung: Nach Bedarf helfen wir Ihnen bei sonstigen gesundheitlichen Folgen im Zusammenhang mit einer Krebserkrankung weiter, etwa durch die Vermittlung einer psychoonkologischen Beratung bei Fatigue oder psychosomatischen Beschwerden.

Typische Fragen zur Brustgesundheit

Regelmäßige Selbstuntersuchung und Mammographie - was Sie selbst tun können für Ihre Brustgesundheit

Worauf sollte ich bei meiner Brust besonders achten?

Achten Sie bei einer monatlichen Selbstuntersuchung auf Knoten, Hautveränderungen oder Asymmetrien. Lassen Sie Auffälligkeiten stets zeitnah ärztlich abklären.

Welche Rolle spielt die Mammographie?

Mittels Mammographie können kleinste, noch nicht tastbare Veränderungen sichtbar gemacht werden. Wir empfehlen Frauen zwischen 50 und 75 Jahren die Teilnahme am zweijährlichen Screening.

Weitere Informationen: www.mammo-programm.de

Wie oft sollte meine Brust ärztlich untersucht werden?

Ab dem 30. Lebensjahr haben Sie Anspruch auf eine jährliche Tastuntersuchung. Da frühe Stadien eines Tumors meist symptom- und schmerzfrei sind, sichert diese regelmäßige Kontrolle die beste Früherkennung und damit die besten Heilungschancen.

Gibt es ergänzende Möglichkeiten zur Untersuchung der Brust?

Ja, der Brust-Ultraschall (Mammasonographie) ist besonders bei dichtem Gewebe oder in jungen Jahren eine sinnvolle, strahlenfreie Ergänzung, um Befunde präzise zu beurteilen.